02 · Stromspeicher & Eigenverbrauch

Sonne. Auch abends.

Ein Stromspeicher hebt Ihre Eigenverbrauchsquote deutlich – wenn er passt. Wir dimensionieren nach Ihrem Lastgang, nicht nach Katalog, und binden ihn sauber in Ihre bestehende oder geplante PV-Anlage ein.

Auslegung nach realem Verbrauchsprofil
Kompatibel mit FoxESS und weiteren Marken
Optional Notstrom / Ersatzstrom
App-Monitoring und Fernwartung
01Wann lohnt es sich?

Wann sich ein Speicher wirklich rechnet.

Ein Speicher lohnt sich, wenn Sie tagsüber weniger Strom verbrauchen, als Ihre PV liefert – also bei den meisten Haushalten mit typischem Tagesprofil. Wichtig: die Speichergröße muss zur täglich überschüssigen Energiemenge passen, sonst zahlen Sie zu viel für ungenutzte Kapazität.

Beispiel aus der Praxis

Familie in Nordrhein-Westfalen, 10 kWp PV, ca. 4.500 kWh Jahresverbrauch: empfohlener Speicher 8 kWh. Eigenverbrauch steigt von etwa 35 % auf über 70 %. Amortisation deutlich schneller als mit einem 15-kWh-Speicher, der oft leer bleiben würde.

Stromspeicher im Technikraum eines Wohnhauses
Umsetzung aus einem vergleichbaren Projekt
Stromspeicher im Technikraum eines Wohnhauses
Planung und Aufmaß vor Ort
Sauber verdrahteter Zählerschrank mit beschrifteten Sicherungsautomaten
Saubere Montage und Verdrahtung
Photovoltaikmodule auf einem sanierten Dach
Prüfung, Messung, Übergabe
Einordnung

Für wen ist das sinnvoll?

Haushalte mit Abendverbrauch

Wer tagsüber außer Haus ist und abends kocht, wäscht und lädt, verschiebt mit einem Speicher genau diesen Verbrauch auf den selbst erzeugten Strom.

Bestehende PV-Anlage

Ältere Anlagen speisen oft den Großteil ins Netz ein. Eine Nachrüstung kann den Eigenverbrauch deutlich erhöhen, wenn Wechselrichter und Zählerkonzept passen.

Haushalte mit Wunsch nach Notstrom

Wer bei Netzausfall zumindest einzelne Kreise weiterbetreiben will, braucht ein System mit Ersatzstromfunktion und eine entsprechend vorbereitete Verteilung.

02So läuft es bei LUDA ab

Von der Anfrage bis zur Übergabe.

01Schritt

Lastanalyse

Wir werten Ihren Stromverbrauch aus und bestimmen die sinnvolle Speichergröße.

02Schritt

Auswahl

Passendes Speichersystem – meist FoxESS – abgestimmt auf Wechselrichter und PV.

03Schritt

Installation

Montage im Technikraum oder Keller inklusive Verkabelung und Absicherung.

04Schritt

Inbetriebnahme

Einrichtung, App-Verbindung und Übergabe mit persönlicher Erklärung.

03Worauf wir achten

Details, die den Unterschied machen.

  • Passende Dimensionierung für Ihr Verbrauchsprofil
  • Sichere Aufstellung in geeignetem Raum (Temperatur, Brandschutz)
  • Sauber verlegte Verkabelung und Absicherung
  • Monitoring so eingerichtet, dass Sie Erträge und Verbrauch sofort sehen
  • Bei Bedarf Notstrom-Funktion für die wichtigsten Verbraucher
04Fehler, die wir vermeiden

Was oft schief geht — bei uns nicht.

  • Speicher überdimensioniert – bezahlt, aber nicht genutzt
  • Kein Blick auf Ihre reale Lastkurve – nur Faustformel
  • Speicher und Wechselrichter passen technisch nicht zusammen
  • Fehlende Anmeldung oder unsaubere Dokumentation
05Passt gut dazu

Weitere Leistungen

Sauber verdrahteter Zählerschrank mit beschrifteten Sicherungsautomaten
Einblick

Alles aus einer Hand.

PV, Speicher, Wallbox, Wärmepumpe und Elektroinstallation greifen ineinander. Wir planen die Gewerke so, dass sie später zusammenspielen.

Unter Referenzen zeigen wir, wie ein Speicher in eine bestehende Anlage nachgerüstet und mit Wallbox und Wärmepumpe über ein Energiemanagement verbunden wurde. Zu den Referenzen oder direkt zur Energieberatung.

Technischer Klartext

Was wir prüfen, planen und dokumentieren.

Was wir prüfen

Jahresverbrauch, Lastgang über den Tag, vorhandene Erzeugung, Aufstellort mit Temperatur und Belüftung sowie den Platz im Zählerschrank.

Was wir planen

Kapazität und Leistung, AC- oder DC-Kopplung, Aufstellort mit Abständen, Einbindung ins Energiemanagement und optional Ersatzstromkreise.

Was wir installieren

Speicher, Batteriewechselrichter oder Hybridgerät, Absicherung, Kommunikationsverkabelung, Messtechnik und – bei Bedarf – die Umschalteinrichtung für Ersatzstrom.

Was wir dokumentieren

Messprotokolle, Konfiguration des Energiemanagements, Anmeldung des Speichers sowie eine Einweisung in Monitoring und Fehlermeldungen.

Entscheidungshilfe

Woran Sie den Nutzen festmachen.

Verbrauchsprofil statt Faustformel

Die sinnvolle Kapazität ergibt sich aus dem tatsächlichen Verbrauch außerhalb der Erzeugungszeiten, nicht aus einer Pauschalregel pro Kilowattpeak.

Aufstellort

Temperatur, Belüftung, Feuchtigkeit und Zugänglichkeit begrenzen die Auswahl. Ein ungeeigneter Raum kostet Lebensdauer und Garantieansprüche.

Ersatzstrom oder nicht

Ersatzstrom ist technisch aufwendiger und teurer. Sinnvoll ist er, wenn bestimmte Verbraucher zwingend weiterlaufen sollen.

06Häufige Fragen

Antworten vor Ihrer Anfrage.

Welche Speicherhersteller setzen Sie ein?

+

Wir arbeiten überwiegend mit FoxESS, weil die Systeme ausgereift sind, gut verfügbar bleiben und ein stimmiges Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Entscheidend ist für uns weniger die Marke als die Frage, ob Wechselrichter, Batteriemodul und Energiemanagement sauber zusammenspielen und ob Ersatzteile und Firmware-Pflege langfristig gesichert sind. Andere Hersteller prüfen wir auf Anfrage, etwa wenn ein bestehender Wechselrichter weiter genutzt werden soll. Wir sagen offen, wenn eine Kombination technisch möglich, aber im Betrieb umständlich wäre. Nennen Sie uns dazu einfach Typenschild und Baujahr Ihrer vorhandenen Komponenten.

Kann ich einen Stromspeicher später nachrüsten?

+

Ja, eine Nachrüstung ist bei den meisten Anlagen möglich. Bei Hybrid-Wechselrichtern wird die Batterie direkt auf der Gleichstromseite ergänzt, bei bestehenden Anlagen erfolgt die Nachrüstung meist über eine AC-Kopplung mit eigenem Batteriewechselrichter. Zu prüfen sind Aufstellort mit ausreichender Belüftung und Temperaturbereich, freie Plätze in der Unterverteilung, die Messstelle für den Netzbezug sowie die erneute Meldung im Marktstammdatenregister. Planen wir Ihre PV neu, halten wir Leerrohre und Platzreserve von vornherein vor. Für eine belastbare Einschätzung genügen uns Wechselrichtertyp, Jahresverbrauch und ein Foto des Technikraums.

Funktioniert der Speicher auch als Notstrom?

+

Nur dann, wenn das System eine Ersatzstrom- oder Notstromfunktion mitbringt und die Verteilung dafür vorbereitet ist. Ohne diese Funktion trennt sich die Anlage bei einem Netzausfall aus Sicherheitsgründen ab, sodass auch der geladene Speicher nicht nutzbar ist. Üblich ist eine Ersatzstromversorgung ausgewählter Stromkreise über eine separate Verteilung: Kühlgeräte, Licht, Router und Heizungssteuerung lassen sich damit sinnvoll absichern, ein Durchlauferhitzer in der Regel nicht. Technisch braucht es dafür eine Netz- und Anlagenschutz-Umschaltung sowie ein passendes Erdungskonzept. Überlegen Sie vorab, welche Geräte im Ernstfall wirklich weiterlaufen müssen.

Wie groß sollte ein Speicher sein?

+

Die passende Speichergröße ergibt sich aus dem tatsächlichen Verbrauch außerhalb der Erzeugungszeiten, nicht aus einer pauschalen Kilowattstunden-pro-Kilowattpeak-Regel. Grundlage der Auslegung sind Lastgang, Jahresverbrauch, vorhandene oder geplante PV-Leistung sowie die Kopplungsart des Wechselrichters. Ein zu groß dimensionierter Speicher wird im Jahresverlauf nie vollständig geladen, ein zu kleiner erhöht den Eigenverbrauch nur geringfügig. Bei der Auslegung berücksichtigen wir außerdem geplante Verbraucher wie Wallbox oder Wärmepumpe, da diese den Abendbedarf deutlich verändern. Am hilfreichsten für eine realistische Einschätzung sind uns Ihre Jahresstromabrechnungen der letzten zwei bis drei Jahre sowie Angaben zu geplanten Anschaffungen.

Kann ich einen Speicher zu einer alten Anlage nachrüsten?

+

Ja, in den meisten Fällen lässt sich ein Speicher über eine AC-Kopplung an eine bestehende PV-Anlage nachrüsten, unabhängig vom Alter des vorhandenen Wechselrichters. Dabei erhält der Speicher einen eigenen Batteriewechselrichter, der über das Hausnetz mit der PV-Anlage zusammenarbeitet, statt direkt in den DC-Kreis eingebunden zu werden. Geprüft werden müssen freier Platz und Absicherung im Zählerschrank, die Fehlerstromschutzeinrichtung sowie der vorgesehene Aufstellort mit passender Temperatur und Belüftung. Der Ablauf umfasst eine Vor-Ort-Begehung, die Auswahl des passenden Systems und die Montage inklusive Kommunikationsanbindung. Zur Vorbereitung reichen in der Regel die Datenblätter des vorhandenen Wechselrichters und Fotos vom geplanten Aufstellort aus.

Funktioniert das Haus bei Stromausfall weiter?

+

Nein, ohne eine eigens dafür ausgelegte Ersatz- oder Notstromfunktion schaltet die Anlage bei einem Netzausfall automatisch ab, wie es die Norm für den Personenschutz vorschreibt. Für einen Weiterbetrieb einzelner Kreise braucht es einen Speicher mit Ersatzstromfähigkeit, eine Trenneinrichtung zum öffentlichen Netz sowie eine separat abgesicherte Ersatzstromverteilung für ausgewählte Verbraucher. Diese Technik ist aufwendiger und teurer als ein reines Eigenverbrauchssystem, weshalb wir vorab klären, welche Verbraucher wirklich zwingend weiterlaufen müssen. Die Installation umfasst die Umschalteinrichtung, die Anpassung der Verteilung und eine Prüfung nach der Inbetriebnahme. Für die Planung ist es hilfreich, uns die Liste der Verbraucher zu nennen, die im Notfall abgesichert sein sollen.

Regional verfügbar

Diese Leistung in Ihrer Region.

Wir arbeiten im Bergischen Land und in ganz Nordrhein-Westfalen. Eine Auswahl der Orte, in denen dieses Gewerk besonders häufig nachgefragt wird:

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